Was sind Book Nooks?
Wie sind sie aufgebaut?
Wie eine kleine Bühne. Vorn steht eine Fassade mit Durchblick, dahinter gestaffelte Kulissen, ganz hinten oft ein Spiegel, der die Szene optisch verlängert.
Beleuchtet wird mit winzigen LEDs, meist batteriebetrieben. Das Licht macht den eigentlichen Unterschied: Ohne Beleuchtung ist es ein Bastelstück, mit Beleuchtung ein Guckkasten.
Woher kommt die Idee?
Aus dem Modellbau und aus dem Puppenhaus, zusammengeführt in Netzgemeinschaften, die dem Format seinen Namen gaben und von wo aus es sich verbreitete.
Die bekanntesten frühen Arbeiten zeigen Gassen in Tokio und Winkelgassen aus Harry Potter.
Wie aufwendig ist das?
Ein Bausatz braucht je nach Umfang einen langen Abend bis mehrere Tage. Die Teile sind meist aus lasergeschnittenem Sperrholz, dazu kommen Papier, Kleber und die Beleuchtung.
Wer selbst entwirft, kommt leicht auf hundert Stunden. In dieser Gemeinschaft gilt das nicht als Argument gegen die Sache.
Warum funktioniert das so gut?
Weil ein Regal ein unbeachteter Ort ist. Ein Book Nook belohnt genau die Person, die genau hinsieht, und bleibt für alle anderen unsichtbar.
Einen Bausatz gibt es bei uns.
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